Brockenmarathon, der härteste Marathon in Norddeutschland

Laufen. Walking. In Kassel.

Brockenmarathon, der härteste Marathon in Norddeutschland

20 Oktober 2019 Berichte 0

Am 12. Oktober fand der 42. Brockenmarathon mit Start in Wernigerode statt. Norbert hatte sich diesen Marathon vor 8 Jahren schon einmal vorgenommen und mit einer guten Laufzeit gefinisht. So ging er mit gutem Optimismus am Samstag um 9.00 Uhr an den Start.

Von Wernigerode ging es hügelig 9 km bis Ilsenburg. Am Ende von Ilsenburg befand sich die erste Verpflegungsstelle, bei der die Läufer ins Ilsetal abbogen. Von da an ging es stetig bergauf, aber immer noch laufbar. Ab dem 13. km kamen sie in den Bereich, indem der Borkenkäfer und die Trockenheit der letzten Sommer, ganze Arbeit geleistet haben. Da kein schützender Wald mehr vorhanden war, blies ein kräftiger kalter Wind aus verschiedenen Richtungen um die Sportler herum.

Km 16, sie bogen in den Betonplattenweg ein, die alte deutsch deutsche Grenze. Von hier aus waren die 3 km bis zum Brockengipfel nur noch gehend zu bewältigen. Der Gipfel (1142 m ü N.N.) lag wieder in dichtem Nebel. Dieser und der eisige Wind bewogen alle zum schnellen Weiterlaufen. Von nun an ging es bergab.

Norberts Aussicht auf eine gute Zeit zerschlug sich, als die ersten Magenkrämpfe anfingen. Mit ihnen schlug er sich bis ins Ziel herum und musste mehrere Gehpausen einlegen. So wurde seine Laufzeit mit 4:46 Std. nicht dass, was er sich vorgestellt hatte.

Fazit eines tollen Landschaftslaufes: Schöne, schwere Strecke, die eine große Herausforderung darstellt.

Zum Harz-Gebirgslauf gehört auch ein Halbmarathon, der hier eine Länge von 22,5 km hat. Diese Strecke hatten sich Jens und Horst ausgesucht..

Bis Ilsenburg war der Verlauf gleich, dann bogen die Beiden ab zum ungefähr 4 km langen Aufstieg in den Wald hinein. Die Steigung betrug zum Teil etwas über 20% und einige Läufer mussten zu Fuß gehen. Der Brocken wurde ausgespart, doch es gab auch dem Rückweg immer wieder mehr oder weniger steile Anstiege zu bewältigen, so das am Ende 525 Höhenmeter auf der Uhr standen.

Jens war ganz klar auf Kurs unter 2 Stunden, aber bei km 15 zwickte die Wade und Jens nahm etwas das Tempo raus, so das er etwas über 2 Stunden brauchte.

Unterhalb des Brockens war allerbestes Goldener Oktober Wetter, die Sonne schien, manchmal kam etwas Wind auf.

Und auch für den Halbmarathon gilt: Schön, schwer, fordernd.