Abschied von der Sommerzeit

Laufen. Walking. In Kassel.

Abschied von der Sommerzeit

8 November 2019 Berichte 0

Um einen gebührenden Abschied von den lieblichen Sommertouren zu gestalten, wollte die Freitagstrainingsgruppe noch einmal vor der Umstellung der Uhren in die Dönche. Sonnenuntergang war ungefähr 18.00 Uhr, sodass diejenigen, die unbeschadet zurück zur Buchenau- Kampfbahn kommen wollten, zügig die Dämmerung auskosten mussten.

Mit diesem Ansporn liefen wir.

Am höchsten Punkt bei Kilometer 3, für den man am Westfriedhof vorbei zur Heinrich- Schütz- Allee, dann an der Feuerwehrschule entlang zur Eichenhutewiese laufen muss, zeigten wir eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 6:09. Bergab wurde es deutlich schneller mit 4:32 auf km 4, 4:53 bei Kilometer 5 und 4:45 bei Kilometer 6.

Ab dem 7. Kilometer ist man gezwungen, den Weg zurück nach oben zu erklimmen, dies geschah mit einer Zeit von durchschnittlich 5:29, 6:07 (km 8) und 5:53 (km 9). Leider waren wir für die einsetzende Nacht zu langsam, es dunkelte auf diesem Anstieg und obwohl man kaum noch die eigenen Füße sehen konnte oder gerade deswegen begann das Abenteuer. Luft- und Wiesenhuckel, Äste und schmale zur Seite abfallende Wege sowie in Schwarz gehüllte Spaziergänger bewirkten einen Adrenalinstoß, der seinerseits dazu führte, dass die Kilometer 10 und 11 bergab mit Zeiten von 4:39 und 4:47 geleistet wurden. Die Trainingsgruppe erreichte aber glücklich ohne Verluste und gemeinsam zum gleichen Zeitpunkt die Umkleidekabinen.

Marc, der das erste Mal in der Dönche war, hatte sich nicht nur tapfer geschlagen, sondern war ebenso wie alle Dönchekenner stetig und ohne Pause durchgelaufen.

Der Abschied vom Laufsommer war nicht schwergefallen und durch die eintretende Finsternis hatte man sich sogar auf die nun beginnenden Winterlaufrunden vorbereitet.