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Nachtrag zum Twistesee Advent Marathon 2016

Wieder mal war ein Jahr vorbei. Und der erste Advent stand vor der Tür. Vor der ersten Kerze steht seit einigen Jahren der Twistesee Adventsmarathon an. Landschaftlich extrem reizvoll. Nette Menschen um einen herum. Dieses Jahr sollte alles anders werden. Keine Landschaft, keine Menschen. Alles vom Nebel verschluckt. Die ganze Zeit. Das hat aber auch Vorteile, denn die langen, schnurgeraden und zähen Waldwege wirkten auf einmal ganz anders: kurz. Aber der Reihe nach. Ein wenig spät dran, kurzer Überblick, gewohnte Gesichter und drei Läufer der TGW, also hoffnungsvolle Mannschaftsstärke für einen Schokonikolaus, den es hier gibt statt Blechpokale. Wir tasteten uns bis zum Start vor und es ging los bei angenehmen Temperaturen leicht oberhalb des Gefrierpunktes. Kein Schnee und keine Glätte, ideale Laufbedingungen. Wie so oft konnte man sich auf treue Fans verlassen, an den üblichen Punkten standen Peter nebst Gattin sowie Norbert und Angela. Für die Zuschauer war es ein amüsantes Ratespiel wer denn da durch den Nebel kommt, auffällige Kleidung und winken hilft. Spannend wurde es auf der Passage vor Landau. Dort war Treibjagd. Glückwunsch den Läufern, die auch hier Papageioutfits trugen. Rentierverkleidungen wie in den vergangenen Jahren konnten gefährlich enden. Scheinbar gab’s aber keine Verluste. Wer den Adventsmarathon kennt, weiß um die reichliche und angenehme Verpflegung der Läufer, es ist immer wieder eine beeindruckende Leistung was dort für die Läufer getan wird, vor allem zu der Jahreszeit. Und dann, ganz, ganz oben, bei km 32 wollte die Sonne mal durch den Nebel durchdringen, hat es aber nicht geschafft. Sodann ging es von dort in die trübe Suppe des Twistetales hinab Richtung Ziel. Und wenn man den alkoholischen Verlockungen der Verpflegungsstelle bei km 39 wiederstehen konnte kam man auch noch die drei Kilometer bis ans Ziel. Dort warteten Schaumküsse, Glühwein, Tee und Cola. Das am besten gleichzeitig zu genießen. Anschließend der anstrengendste Teil des Marathons: Der steile Anstieg zur Halle. Nette Erfahrung mit Betonbeinen. Die Zeit bis zur Siegerehrung hieß es in der Halle abzuhängen. Lothar, der den Marathon stramm gewandert war kam noch dazu und wirkte gar nicht so wie nach einem Gewaltmarsch. Leider haben wir den dritten Platz in der Mannschaft um zwei Minuten verfehlt. Aber nächstes Jahr ist ja wieder Adventsmarathon und das Jahr geht verdammt schnell rum.

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